BLICKWINKEL vom 27.09.2020
Ausstellung zu Juden in Rexingen

„Ausgrenzung, Raub, Vernichtung. NS-Akteure und »Volksgemeinschaft« gegen die Juden in Württemberg und Hohenzollern. 1933 bis 1945.“ So heißt eine Ausstellung, die noch bis 11. Oktober 2020 im Museum Jüdischer Betsaal in Horb zu sehen ist. Sie erzählt auch, wie ein Teil der Rexinger Juden 1938 vor der Verfolgung floh und im heutigen Israel die neue Siedlung "Shavei Zion" gründete.


Schausteller-Seelsorger und die Corona-Sorgen seiner "Gemeinde"

Am 25. September wäre es eigentlich angezapft worden: das 175. Cannstatter Volksfest. Dessen Absage und der Ausfall vieler anderer Feste und Jahrmärkte, ist für die Schausteller eine echte Katastrophe: Keine Einnahmen - dafür Existenzangst! Wir haben mit Schausteller-Seelsorger Johannes Bräuchle (Foto) und Mark Roschmann vom Schaustellerverband gesprochen. (Foto: EMH)

Mehr Menschlichkeit mit Flüchtlingen!

Wir schaffen das – sagen die einen. Die anderen halten dagegen: Es ist genug! Seit Jahren wird über das Thema Migration diskutiert: Wie gehen wir mit den Geflüchteten um, die in die EU kommen wollen? Mehr Menschlichkeit – das ist es, was wir brauchen, findet Theologiestudet Max Weber. Er war bis vor ein paar Tagen auf Lesbos und hat dort die Stimmung der Geflüchteten erlebt. (Foto: Privat)

Filmtipp "Persischstunden"

Wer sich die Statistiken der letzten Jahre so anschaut, der sieht, dass antijüdische Gewalt und Hetze in Deutschland zugenommen haben. Das beunruhigt, denn, welche Ausmaße so etwas annehmen kann, das hat sich im Nationalsozialismus gezeigt. Der Film Persischstunden erinnert gerade wieder daran und darüber berichten wir am Sonntagmorgen.


Einsam verstorben!

"Was wird mal aus mir, wenn ich sterbe?" Eine Frage, über die jeder von Zeit zu Zeit nachdenkt und sie gerne wieder verdrängt. Denn da sind die Kinder, der Neffe oder das Patenkind - die werden das mit der Beerdigung schon richten... Doch was, wenn da eines Tages niemand ist? Die Stuttgarter Kirchen organisieren in solchen Fällen mehrmals im Jahr eine "Sammeltrauerfeier". (Foto: Max Kovalenko)

Inklusive Cafés in Coronazeiten

So manches Café blüht in Coronazeiten jetzt wieder auf; andere Restaurants mussten dagegen dicht machen, weil das Geld nicht reicht. Wir haben uns gefragt, wie es eigentlich den inklusiven Cafés geht. Dort arbeiten vor und hinter dem Tresen Menschen mit Behinderungen. Es sind Orte, die für Teilhabe am Arbeitsleben stehen. Zur Lage berichten wir am Sonntagmorgen.

Was ist der Ökumenepreis?

Wie könnte Kirche auch noch sein? Zum mittlerweile fünften Mal schreibt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, kurz ACK, den Ökumenepreis aus. Gesucht werden deutschlandweit pfiffige Projekte und Initiativen. Wir fragen, was für Projekte der Ökumenepreis sucht und was sich die Kirchen vom Ökumenepreis erhoffen?


Kapelle mit Ausstrahlung

Bestimmt kennen sie auch Orte, zu denen sie sich hingezogen fühlen und an denen man in schwierigen Zeiten auftanken kann. „Kraft-Orte“ könnte man sie auch nennen. Gerade in der Corona-Pandemie zeigt sich, wie wichtig solche Orte für die Menschen sind. Z. B. auch die kleine Kapelle Maria Eich außerhalb von (Aalen-)Ebnat im Ostalbkreis. Wir haben vorbeigeschaut.